#16 TonSpuren von... Eberhard Kreuzer
Shownotes
Literatur zwischen Witz und Wirklichkeit
Eberhard Kreuzer nimmt uns mit auf seinem Weg vom Maschinenbau zur Mundart. Er schreibt seit über 30 Jahren Romane, Märchen, Theaterstücke, Gedichte und Geschichten, die mal ernst und mal lustig sind. In dieser Folge erfahren wir, dass er nicht nur hinter der Kamera aktiv ist und welche seiner Geschichten auf wahren Begebenheiten beruhen, sondern auch was Heimat für ihn bedeutet.
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00:00:01: Tonspuren aus dem Auberland mit Miriam Lange.
00:00:04: Servus und grüß euch, ich bin die Miriam Landkreiskind mit Großstadt-Erfahrung.
00:00:08: wieder zurück im Auberland und ab sofort für euch am Mikro!
00:00:11: Von Bodenmeiß bis Berlin vom Studiogast bis zur Gastgeberin – Ich nehme euch mit ins Gespräch mit Menschen, die unsere Heimat prägen.
00:00:18: Echt nah und manchmal auch ganz anders als ihr denkt.
00:00:22: Also Kopfhörer auf Zeit für die nächste Tonspur.
00:00:34: Es wird heimliterarisch aber nicht geschniegelt und gestriegelt im eigentlichen Sinn, sondern ordentlich mit Ecken und Kanten – mit Wäuteren.
00:00:41: Mein heutiger Gast schreibt seit über drei Jahrzehnten genau das auf, was viele denken, aber nicht immer sagen.
00:00:46: Mal leise muss ich mir dem Augen zwingern und manchmal auch so trefft sich er, dass es ein bisschen zwickt!
00:00:51: Er kommt aus Zwieselbar-Maschinenbautechniker, Kommunalpolitik & Kulturreferent einer der den bayerischen Wald eine Stimme gibt... ...und manchmal auch den Spiegel vorhält.
00:01:00: Ich werde jetzt vielleicht erraten haben, mein heutiger Gast ist der Iwa Hartkreuzer.
00:01:04: Hallo Iwa Hatschi, dass du da bist!
00:01:06: Ich freue mich auch.
00:01:07: Sehr schön.
00:01:08: Wir haben heute wieder unsere Trusty Pinwand dabei, wo wir quasi so ein bisschen das Gespräch dokumentieren und was Physisches hinzufügen, dass man dann etwas anfassend anschauen kann.
00:01:19: Zusätzlich zusammengesprächen natürlich.
00:01:21: Und jetzt habe ich da erstmal ein paar Fotos dabei die uns die Redaktion vorbereitet hat.
00:01:27: Einmal ein Eberhaar-Kreuzer bei einer Lesung de Mion, oder?
00:01:30: Ja.
00:01:31: Genau!
00:01:32: Dann daumen wir den schon mal gleich dran.
00:01:35: So... Gut.
00:01:37: Und dann ein bisschen mystisch im bayerischen Wild vor der Kameradisme.
00:01:43: Also nicht beim Theaterstück schreiben und sondern wirklich beim Vorspielen.
00:01:47: Was hat's denn damit aus sich?
00:01:48: Das war ein Film, den die Marietta Halla angeregt hat.
00:01:52: Da ist es um Schwürzeln, also um Schmuckeln gegangen ... Und ich habe da einen Zoller gespeit, der Schmuck verfolgt.
00:02:01: Weil wir in den Nachbarschaftswohnen schnell jemandem gebraucht haben und es ist auf mich gekommen, hat mir auch recht gefreut, weil Kraterspein ist, aber selbst das kommt nicht vor ungefähr viel.
00:02:09: Das tue ich schon lange.
00:02:10: Ich habe einen der Schuhe als Kinder-Täter gespeiht.
00:02:13: Und ich hab auch schon das Glück gehabt, dass er in ein paar Filme so stattdessen machen darf wie beim Forsthaus Fall genau war, mal Wildhüter.
00:02:21: Und bei Hawaii ins Garten von Perse-Ardlern habe ich einen Wirkspreit, also ein bisschen so die Kinoehrfahrung selbst ein wenig hochgegriffen.
00:02:30: Aber die Kamera ist mir nicht ganz neu!
00:02:32: Ja aber für die Fahrerkamera ist dann auch noch mehr eine ganze eigene Sache, wenn man nichts im Stück präsentieren muss, sondern war es nur in dem Schnitt, Schnitt und Schnitt?
00:02:38: Ja,
00:02:39: vor allem wenn's den Spuchts ja mal wieder holst... Dann war es auf den letzten Hexen immer, weil's uns oft aufgesagt hat.
00:02:44: Dass das dann auf zwei Wörter schlägt.
00:02:45: Das ist schwierig, aber es geht schon.
00:02:48: Auf jeden Fall ein sehr interessantes Bettel.
00:02:49: Du hebst hier gerade die Schmugglerware aus?
00:02:52: Genau!
00:02:53: Da gibt´s auch mal viel zu erzählen.
00:02:54: Alle Schwarzen Wege bei uns haben eigentlich nichts mit... Also sind nicht alle eingezeichnet und haben irgendwas mit Schmugeln.
00:02:59: Da hab ich zumindest einen Heimat- und Sachkunde so gehört.
00:03:01: Ja, Spitze bei uns natürlich ... Die Grenznähe zu einem ist ja natürlich eine Sache.
00:03:07: Und Schmuckeln war damals, wie soll ich sagen keine Kavalierstelle, kein Seipfertreib.
00:03:12: Das war eine Notwendigkeit zum Überleben bei den meisten.
00:03:16: Man müsste es anders sehen.
00:03:19: Weil man nirgendwo nicht das Fleisch zu haben möchte, sondern weil man es braucht zum Überleben.
00:03:23: Es ist nicht ganz so wie beim Bordelgrammer, wo dann zum Teil einfach um das Spaß des Willen der Kapitale buckt und hergeschossen wird.
00:03:30: Und ein ganz anderes Bild, das Dritte im Bunde da haben wir jetzt dich ... Für mich schaut's nach Technikhaus für Kinder aus.
00:03:35: richtig als du helfst am jungen Herrn beim Experiment?
00:03:40: Das ist dann quasi der Maschinenbautechniker, oder?
00:03:42: Ja auch.
00:03:43: Aber was mir da wichtig ist, dass ich den Kindern nicht so klar sage, so muss das machen, so ist es richtig!
00:03:50: Sondern wie möchtest du das tun?
00:03:53: Und die sagt dann ja, probieren wir's.
00:03:55: Weil erst wenn das Kind das macht und so gehts nicht, dann fragt sie.
00:03:59: Dann kann man sagen, ihr könnt es mal sowas auch so machen.
00:04:02: Und dann bleibt es auch.
00:04:03: Nicht aufdrücken und sagen, das musst du machen weil alles andere wie es verkehrt, sondern wie darfst du es tun?
00:04:09: Und dann entwickelt es Ideen und manchmal funktioniert's, da bin ich selbst überrascht.
00:04:13: Aber erst einmal haben sie mir Spaß, weil das eher eine Idee ist.
00:04:16: Zum zweiten Mal bleibt mich ein Hänger.
00:04:18: Wenn man mich selber mehr ausprobiert hat ... Das ist ja auch als Elternteil, dass man oft versucht, so kehrt es aber nicht gleich?
00:04:24: Genau!
00:04:25: So nicht gleich, sondern probier es aus.
00:04:28: Schauen wir mal was rauskommt.
00:04:29: Ich glaube, das ist genau der richtige Punkt.
00:04:32: Da werden sehr große Freude gehabt mit dir.
00:04:34: Ja, ich glaub schon.
00:04:36: Also für mich schauts das so aus... Auf jeden Fall sehr interessant.
00:04:39: Was auch immer her, da konzentriert was mit Holz?
00:04:42: Ja wir arbeiten also zu neunzig Prozent mit Holz weil es natürlich einfacher ist die vorgeschwittenen Arbeiten da schon mit Metall.
00:04:49: aber dann brauchst du ein bisschen mehr Vorkenntnis und man kennt sofort jemand wenn einer ich sage jetzt das nicht abwertig sondern im Gegenteil positiv wenn jemand von einem Bauernhof kommt Die können mit den Werkzeugungen gehen.
00:05:01: Der Papa muss am Arbeiten oder im Hof und macht das, und da war ein Kind schon mit.
00:05:07: Das kennt man sofort wie der Bäumaschein nimmt, wie die einen Schraubflüssel nehmen.
00:05:11: Der hat es jetzt erst einmal in der Heim.
00:05:12: Ja, vor allem geht's auch ums Hitlange.
00:05:14: Genau!
00:05:17: Die haben wirklich was drauf.
00:05:19: Schön, das gefällt mich.
00:05:20: Wir haben gerade wieder Flaschenlämmer und dergleichen.
00:05:23: Also von daher begleufe ich es auch, weil mitten mit dabei.
00:05:25: Jetzt haben wir unsere Pinwand eröffnet quasi.
00:05:27: Jetzt hätte ich gleich drei Begriffe für dich.
00:05:29: Da schauen wir mal ob ihr die findet?
00:05:32: Das ist unser Assoziationsspiel.
00:05:34: Da startet man jetzt ganz locker.
00:05:35: Da wärst du jetzt gleich eng.
00:05:36: Drei Begriffe und du sagst frei oder lieber weg, wo du dazu meinst.
00:05:40: Und mir schauen wir einmal, ob wir's notieren können.
00:05:42: Wo ist
00:05:43: ... Stille.
00:05:47: Der Mensch!
00:05:48: Unberechenbar...
00:05:54: Geschichte.
00:05:55: Unbedingt notwendig?
00:05:58: Weil wir ja schon gesagt haben, Technikhaus für Kinder, du bist Maschinenbau-Techniker gewesen vom ... Jetzt wollte ich ein Brotberuf sagen.
00:06:03: das klingt so Kfks quasi.
00:06:04: da muss man ins Büro und ansonsten beginnt das Leben zu Hause erst.
00:06:08: Meine Frage ist hat dir dieses sagen wir mal mit des genaue das vielleicht berechnen die Art und Weise wie wenn man im technischen beruch arbeitet?
00:06:17: hat dir das eher Käufer beim schreiben in irgendeiner Art und weise?
00:06:20: oder sagst du das ist du hast eher einen Ausgleich schaffen müssen
00:06:24: beim Schreiben so direkt nicht, indirekt schon.
00:06:28: Weil ich glaube das Entwicklungsarbeit in der Technik sehr viel Fantasie braucht genauso wie bei einem Schreiben.
00:06:35: man muss eigene Gedanken entwickeln, man muss sie ebst trauen.
00:06:38: Man muss sagen, dass probiere ich jetzt weil es wird schon so gehen weil wenn ihr dauernd zweifelt, das ist im Maschinenbau genau so dann würde ich kein Maschinensamm bringen und wenn ich dauerns Zweifel werde keine Gedichte oder Geschichtssambräume.
00:06:49: Ich muss davon überzeugt sein, dass das was ich tue passt.
00:06:53: Anfang war es so, ich schreibe, was die Leute gefällt.
00:06:59: Mittlerweile schreiber ich so, wo stehe ich dahinter?
00:07:02: Ob sie die Leute gefolgt haben oder nicht.
00:07:06: Aber ich schreib dazu, dass meine Gedanken drin sind und nicht die Gedanken der Leute lesen.
00:07:10: Das kenne ich vielleicht gar nicht.
00:07:12: Die Aussprache sagt genau das selber, wenn das Kunstwerk ... im weitesten Sinne, wenn das dann rausgegeben ist.
00:07:17: Ist es nicht mal eine Aufgabe, was damit passiert?
00:07:20: Das dürfen die Leute entweder nehmen oder sie sagen, ich kann
00:07:22: nichts anfangen.
00:07:23: Das ist eigentlich die Schöne da, dass jeder seine eigenen Gedanken dazu hat.
00:07:28: Ich bin überzeugt, wenn zehn Leute mein Gedicht lesen, dass er jede andere Gedanken dazu haben.
00:07:33: Genau, so richtig!
00:07:35: Jetzt haben wir schon beim Thema Mundart auch ein bisschen, weil wir vorher schon geredet haben.
00:07:39: Das finde ich jetzt ziemlich große Entscheidungen fürs eigene Schreiben.
00:07:43: Wie bist du denn überhaupt dazu gekommen?
00:07:44: Hast du auch mehr versucht, klassisch Götemäßig an die Sache heranzugehen und zu sagen ich versuche es im Hochdeutschen wirklich hochsprachlich oder hast du gleich gesagt ich fühle mich in der Mundart wohl.
00:07:55: Das
00:07:56: muss man nicht so trennen.
00:07:57: also mit Goethe bin ich jetzt möchte wie nicht ein paar Stufen stehen.
00:08:01: das ist eine andere Dimension.
00:08:03: aber vielleicht die Gedankenwelt ist auch bei einem großen Schreiber im Endeffekt so dass ich irgendwann anfange irgendwie und dann haben wir bin ich drauf gekommen Gedichte im Mund-Alt sagen für mich mehr aus, weil einfach diese Sprache mehr Nuasen hat.
00:08:20: Das ist nicht so cool!
00:08:21: Ich habe da noch mal eine Geschichte gestellt der große und der kleine Mann.
00:08:24: Da waren wir gegangen damals in Zwiesel war leider bei Schutzo dass sehr viele Leute aufgestellt worden sind.
00:08:30: dieses Thema wollte ich einmal öffnen Und dann habe ich festgestellt die nüchterne Geschäftssprache geht nicht im Mund alt.
00:08:37: Da habe ich Hochzeit geschrieben Also, wie ein Mann entlassen worden ist.
00:08:40: Wie sein Chef sagt, der wird entlassen.
00:08:42: Das hat nicht einen reinen Hochzeitstrimm, weil es in der Mundart nicht geht.
00:08:46: Ich kann nicht so sagen ... Morgens brauchst du nicht mehr geheimen?
00:08:50: Das Herz im Bledot!
00:08:52: Oder Sie sind entlassen, das ist eine völlig andere Dimension.
00:08:55: Ja.
00:08:56: Und je nachdem, wo ich sage, also bin ich nüchternsachlich, mag die Hochsprache ihre Vorteile haben, bin ich emotional gefühlsmäßig mir aufklungen und dann heißt die Mundart unbezahlbar für mich zumindest.
00:09:08: Ja, das kennt man ja tatsächlich auch aus dem Privaten.
00:09:11: Dass man automatisch irgendwie eine andere Sprache im Beruf an den Tag legt, wie man es dann daheim da hat.
00:09:17: Also ich bin dann völlig gehe mit die Konform, dass man sagt, da drückt sich auch Persönlichkeit und drückt mich auch fühlenderen aus.
00:09:23: Nein, ich habe jetzt nur daran denken müssen – ich glaube du hast erst kürzlich auch mit der Holzer Elisabeth hier für die Heimatzeitung ein Gespräch gehabt?
00:09:30: Da ist sie auch voll um Mundart gegangen!
00:09:32: Verstehst du die dann auch als jemand, der das Ganze so konserviert und bewahrt?
00:09:36: In zweiter Linie.
00:09:37: In erster Linie geht es mir darum, dass ich das sage, was ich nicht denke.
00:09:41: Also, dass meine Worte sind, wo wir dahinter stehen.
00:09:45: Wenn ich da einen Beitrag leisten kann, dass die Sprache erhalten bleibt, umso besser.
00:09:51: Aber wie haben Sie das vor kurzem gesagt?
00:09:53: Das A und O ist eigentlich, dass man sich traut, um dort zu reden.
00:09:56: Und wenn die Jungen sich da ... Da hab'n ich das gefällt!
00:09:59: Man schliniert sie... Ja, dann ist man nicht abzudeutend, wie es verschirrt ist.
00:10:04: Das ist ein Blödsort aber geht nicht anders in dem Fall.
00:10:07: Aber man möchte zwingt, dass man wild offen ist.
00:10:11: Also darf man fast nicht Mundart trennen weil da ist man Hinterweiter, das ist ja gar nicht wahr!
00:10:16: Nur dieses Selbstbewusstsein zum Homen.
00:10:18: und wenn älterne Kinder dazu erzwingen, dass so selbstbewusst sind, dass draußen in der Welt Mundart rennt.
00:10:25: Ein Doktor hat einmal zu mir gesagt ihre Mundart solange wieder verständigt oder wenn nicht mehr die Englisch
00:10:32: Stimmt.
00:10:33: Gefühlt man nur wirklich auch ganz gut, v.a.
00:10:35: vor dem Hintergrund ... Ich bin jetzt real prüft dialekt eigentlich Richtung Oberpfalzische.
00:10:43: Aber bei ein paar Sachen
00:10:44: z.B.,
00:10:44: auswärts war mir nicht mehr geläufig für Frühlinge, wenn er nie kehrt?
00:10:48: Nein, wirklich nicht!
00:10:49: Sonst haben es bei mir heute einfach daheim nicht gesagt.
00:10:53: Fährtenvorsi und was mir aber noch die alten Wochentag z. B. bei mir auch dahein keiner mehr gesagt
00:11:00: hat.
00:11:00: Ja, es ist in der Umgangssprache nicht mehr drin.
00:11:03: Das muss man zugeben.
00:11:04: im Alltagssprach, kommt das nicht mehr so vor?
00:11:07: Man sagt nicht ein Ider.
00:11:08: Ein Ider genau!
00:11:11: Es hat auch vieler andere Bedeutung gehabt.
00:11:12: Vieler war es ... Diese Wochentage-Namen kamen aus dem bäuerlichen Umfeld und da war dahintergrund eine andere.
00:11:21: Man hatte am Ider Keiratt einen Dänster bei.
00:11:23: Da gingen wir ein wenig runter, nicht am Samstag.
00:11:26: Am Samstag gucken sie
00:11:29: maximal gewuschen oder wie war das?
00:11:31: Aber da muss man mehr einsteigen.
00:11:33: Da weiß die Frau Holzer bestimmt mehr, wo das herkommt und wie die Zusammenhänge sind.
00:11:39: Die muss man kennen, dann weiß man auch warum der Wochendogel zuhause ist.
00:11:43: Genau, da steckt er immer noch so viel dahinter.
00:11:46: Das passt tatsächlich auswärts.
00:11:48: Ich glaube, mit hervor ist es ganz gut.
00:11:51: Du musst sehr viel aus Jahreszeiten
00:11:53: z.B.,
00:11:53: genau.
00:11:54: Und ich glaub, dass das eine richtige Wort ist in dieser Situation.
00:11:59: Ich hab eh, als du von der Entlassungswelle bei Schott berichtet hast.
00:12:03: Das ist eh in deinem neuen Buch Die Krone der Erschöpfung ist das auch drinnen.
00:12:06: Diese Geschichte, weil ich mich daran erinnert habe.
00:12:08: Wir haben schon ein bisschen gerede vorhin.
00:12:10: Das Cover hat beim zweijährigen sehr für Begeisterung gesorgt.
00:12:13: Man sieht darauf einen stolzen Gockel in einer bayerischen Tracht.
00:12:16: Schaut fast ein bissel oberbohre Schaus oder?
00:12:18: Ja, das ist aber schon bewusst so.
00:12:21: Er sollte da wenig verkitscht
00:12:22: sein.
00:12:23: Weil wenn man ... Verlügt nicht, weil ein Preis in einem Dracht ist.
00:12:36: Das passt für dich so schön.
00:12:42: und dieses Überkantitel des.
00:12:46: ich möchte unbedingt dazugehren, das soll das Ausdrucker also so schon ein bisschen saft sein.
00:12:52: Genau in die Richtung ist meine Frage.
00:12:53: Also so ganz ernst gemeint ist das nicht.
00:12:56: Ich habe es tatsächlich an den Typus Oberbayer-Dänger müssen, der ja eigentlich auf Fastcore Bayer.
00:13:01: mehr IS-Gelten in vielen Fällen und er trägt jetzt in dem Fall Druck daran noch die Krone der Schöpfung.
00:13:07: Wir Menschen kühlen uns heute so!
00:13:09: was ich auch spannend gefunden habe, deine Geschichten.
00:13:12: Also gehen wir mal für die Gedichte weg, die meisten sind Mund-Authand.
00:13:15: Die kleinen Geschichten selber.
00:13:16: Da hab' ich so oft laut lochern müssen weil die beginnen oft in einer Alltagssituation und dann geht's zu richtig entweder ins Absurde oder so ein bisschen in Komik und Klamauk zum Beispiel beim Gospogrudeo, wo der Dorffigaro einen Ziegenbock-Geschenk kriegt und dann schaut er den, weil es Kollateralschaden gibt, möglichst schnell weiterbringt.
00:13:34: Und weiter gibt genauer Stiftet dem örtlichen Schoffkupftournier oder die Skifahrerin, die umgeplant zur Natur gewollt wird.
00:13:40: Dann gibt's den Fenstersturz, wo Skandinien aufhängen, eskaliert... ...oder den Cannabitransport, wo man plötzlich weiß, geht jetzt um Möbel oder um Schnittchen?
00:13:49: Meine Frage ist, wie findest du solche Geschichten?
00:13:52: oder finden sie dich auf irgendeinem Weg?
00:13:54: Beides!
00:13:55: Ich muss ein Beispiel sein, ich habe einmal in einer Gastwirtschaft gelesen.
00:13:59: In der Not, die weiß gar nicht mehr wo.
00:14:00: Dann ist der Wirt zu mir gekommen und hat gesagt du schreibst doch so Geschichten!
00:14:05: Muss er treppen sein?
00:14:06: Sagt der Sechste im Motor hinter dem E-Gesitzen.
00:14:08: Sagt er ja, da ist er so eine Mauer, aber ist schon lange in der Rente ein Witwer.
00:14:13: Helfen wir einen Gerügt oder Brotzeiten an den Bier und dann trinken wir ihn.
00:14:17: Und besen bin ich wieder.
00:14:19: Da ist er mal gekommen, sagt er du, ich brauche dann zwanzig gerücks fünf Besen dafür.
00:14:25: Ja, das können wir schon tun.
00:14:27: Ich habe aber die Besen nicht dabei.
00:14:29: Du hast eine Schwester rein und da kannst du sagen, ja, alle haben den zwanzig gegeben.
00:14:33: Nach vier Wochen kann ich Besen sehen.
00:14:35: Nach fünf Wochen kann man Besen gesehen.
00:14:36: Wie wir wieder kommen sind mit meinen Besen.
00:14:39: Ich bin froh, dass du es zeugt hast.
00:14:41: Jetzt verlange ich auch mal mehr.
00:14:43: Aber gekriegt hat er trotzdem gar nicht.
00:14:45: Das sind dann so Geschichten, die kann man wunderbar hernehmen.
00:14:48: Die drei Geschichten sind übrigens oliveur?
00:14:51: Also von dem Bode, das ist mein Haus- und Leibbodenführer.
00:14:56: Und auch vor dem Fenstersturz.
00:15:00: Auch vor dem Skifall.
00:15:01: Die Frau wird es erzählen.
00:15:03: Ich habe gesagt, ich darf Gott zu einem guten Namen nennen oder so.
00:15:08: Das andere war als Bürgermeister.
00:15:10: Damals war leider der amtierende Bürgemeister Robert Z. sehr krank.
00:15:14: Und die anderen da vertreten.
00:15:16: Ich bin dann auf ein Geburtstag, auf ein Achtziger gegangen und die Frau hat einen Gipsam gehabt!
00:15:22: Dann hat man die Geschichte der Zeit, dass er von den Leuten aber gefunden ist und auf sie treibt.
00:15:27: So entstehen dann die Geschichten.
00:15:28: Weil ich muss mir was dazu ... Aber so viel braucht man gar nicht dazu!
00:15:32: Weil die Leute machen sich eher nicht eigentlich.
00:15:34: Das sollen sie das Bild machen, das sollen sie selber sehen... Und das stellt sich auch jeder vor.
00:15:40: Und meistens sagen es dann eh ... Das haben wir direkt vorstellen können, wie der da runterfällt oder sonst was.
00:15:45: Da können wir noch einen anderen Betrachter sehen.
00:15:49: Denken kann.
00:15:50: Wenn man Theater schreibt, dann passiert es automatisch, dass man diese Szene bildlich jemandem vor Augen führen kann auch durch die gesprochene Sprache.
00:15:58: Ja das ist bei mir ganz normale Name für mich zu sagen weil ich VW-Art der Art der Stücke.
00:16:04: und wenn ich den Art der Stück schreibe dann lebe in der Figur.
00:16:06: also ich kann dann genauso wie die Person ausschaut wo sie gerade stehen wird wie das Umfeld ist und weil Frau der die Stücke meistens dann umsetzt wir gehen uns dann aus dem Weg.
00:16:17: Also wenn ich ihn mal geschrieben habe, dann kriegt sie und sie studiert's heim.
00:16:22: Und manchmal ist es so, dass ihr sagt das Tänisch da immer zu uns aufruft und dann hat er es führt und dann lässt sich das auch ganz was anderes.
00:16:28: Ich sage ja, ich kann nichts dafür aber die haben das so geredet.
00:16:32: Also ich schreibe das einfach in meinem Kopf da abläuft und wo seht man den nicht?
00:16:36: Und da ja sie auch ihren Eingang gehabt hat und auch Vorstellungen hat, haben wir nach fünf Minuten jetzt mal gestritten.
00:16:42: Weil Lidl ist anders als Sie.
00:16:44: Dann habe ich gesagt, wenn es ein Stück viert ist dann geben wir das und die schauen wir so erst auf einen Set der Bibliis.
00:16:49: Das funktioniert ganz gut!
00:16:50: Das
00:16:50: klingt super!
00:16:52: Dann haben wir nämlich schon dabei, dass man jetzt fronkt... Jetzt wollte ich gerade eröffnen, was du fast schon beantwortet hast.
00:16:58: Unser zweites Spiel, das ist zwar oder erfunden?
00:17:01: Und wenn du sagst, dass du das so machst wie Roland Barth quasi sagt.
00:17:04: Dass du ein Punktum hast, das in der Realität fußt und dann die Geschichte drumherum aufpasst ... Dann kann man ja jetzt schon irgendwie sagen, Gospogrodeo true!
00:17:12: Die Rutschpartie stimmt auch?
00:17:14: Der Fenster stürzt.
00:17:15: ist da der Zeitpunkt?
00:17:16: Wo ist es mit dem Cannabit-Transport?
00:17:17: Der
00:17:17: stimmt auch.
00:17:18: Der Stimmt
00:17:18: auch?!
00:17:19: Und derjenige, den wir sehen hat, der ist ganz stolz drauf, dass er in der Geschichte kommt.
00:17:23: Ja?
00:17:23: Also der war ... weil ich gesagt habe, du darf ich... die Geschichte verwenden.
00:17:28: Ja, feierlich!
00:17:30: Also da hat sich überhaupt nichts rausgemacht.
00:17:32: Aber dass derjenige dann sich sorgmucht hat?
00:17:34: Der Hausmeister Waske, also für die Zuhörerinnen und Zuhörer, dass er keine Pässe transportieren kann oder dass er Hilfe für seine Späteln braucht... Das ist schon noch mehr ein Nummer geil.
00:17:43: Ja das war dann mir so eine Selbsthilfe aber die haben das auch nicht mitgelegt.
00:17:46: Das ist ja das Schiene.
00:17:48: Dass sie das erst zu spät aufklärt hat?
00:17:50: Die haben wirklich gesagt, ich muss doch keiner benötigen.
00:17:53: So nach dem Motto, der jetzt ein neues Haus gebaut wurde.
00:17:56: Ja gut!
00:17:56: Du schwarfer Zeichler und vielleicht brauchst du aber keiner Bist?
00:18:00: Ja,
00:18:00: so Theater und Bühne, du hast gerade schon ein bisschen Zeit.
00:18:03: Herst du deine Figuren auch mit dir sprechen?
00:18:07: Ich sehe, dass wir so sind.
00:18:08: Sie reden mit mir und sagen, das wäre für sie selbstständig.
00:18:15: Dann kommt ganz was außer als ursprünglich Mord an weil es eine Worte ist andere gibt.
00:18:20: die Person antwortet auch drauf auf meine Verraugen oder auf die Frage der anderen Und dann kriegt er sich selbst laufen und dann komme ich ganz anders raus als ich eigentlich vorher Mord habe, guckt man aber dann auch Das ist nicht vorgegeben, dass ich sage, der darf nur das sagen oder das Einzige was er hat ist wenn ich eine höher gestellte Persönlichkeit dabei habe die Lose anders drehen.
00:18:45: Damit man schon kennt da ist ein Unterschied hier.
00:18:48: So Sachen mache ich schon also da.
00:18:50: Die Grundsätze vom Theater, die berücksichtigen natürlich schon, d.h.
00:18:55: Auftritt geht es in der Zeit abgang kann ja das sagen überhaupt passt das noch zum stück ist das als allerwichtigste der nie an die Erfahrung macht.
00:19:06: Die Leute, die auch den Stieg anschauen, die gespannt waren nicht genau was los ist.
00:19:10: aber wenn das nicht zusammenpasst dann sagen sie irgendwas stimmt nicht.
00:19:13: Irgendwas wird nicht passt geil.
00:19:14: Das ist das
00:19:14: gespannter Zuhause und deswegen muss ich draufpassen dass der rote Faden stimmt.
00:19:19: oder meine Frau sagt dann du es musst anders machen.
00:19:22: Ich kann denn in drei Minuten auf Bühne aufhören wie da war reiner lassen.
00:19:25: Das funktioniert nicht.
00:19:27: Da musst du etwas anderes machen.
00:19:28: also das passiert schon, das ändert dich dann Aber so im Großen und Ganzen schreibe es eigentlich durch.
00:19:35: Ist das dann bei deinen anderen Texte auch so?
00:19:38: Also, bei die Gedichte jetzt gerade zum Beispiel, dass du sagst, eigentlich warten die eher fürs Aufführen gedacht oder sagst du, das lese ich
00:19:45: auch nicht... Die Gedichte haben vielleicht aufgefallen auch schon mal, die sind in der Regel mehr ernst.
00:19:52: Geschichten schreiben mir lustig weil's mehr hergibt!
00:19:55: Und bei den Geschichten ist es auch so, dass sie die Erzählform auf den Hochteil schauen, weil man es leichter lesen kann Und nur die Wörtliche redet an dem Mundart.
00:20:03: Das ist dann leichter für denjenigen, der es liest.
00:20:05: Aber Gedichte kann man nicht so fahrbarisch schreiben, sag ich weiter.
00:20:12: Die Hände enttelt am Mundart und ...
00:20:15: Wie sogar was Steiberdeutsch oder Beckenbauer-Deutsch?
00:20:18: Ja, also das sollte dann schon unser Mundort sein.
00:20:21: Soweit es geht und soweit ich die Werte auch kenne... Manche Werte haben so weit weg, dass sie sagen, das nimmt man eigentlich nicht mehr her.
00:20:28: Das war jetzt nur um das Wort des Willens, da sie sagten, ich nehme jetzt ein altes Wort her.
00:20:33: Unser Umgangssprach, das passt dann schon.
00:20:37: Weil mir geht's beim Gedicht auch mehr um die Aussage.
00:20:41: Dass der Dialekt ... Die Nebenbei mitläuft, ist schön.
00:20:45: Aber es gibt keine Grundvoraussetzung für mich zum Schreiben.
00:20:50: Ich hab die ja zum Thema Live das erste Mal am Hallachberg erlebt.
00:20:53: Das war kurz vor Corona.
00:20:54: Da war auf Weihnachten zu.
00:20:56: Es war eine kerzenerleuchtete Stube und deine Jungs haben sie begleitet musikalisch.
00:21:01: Du hast damals gesagt ... Und ich erinnert mir noch, dass du häufig schreibst, wenn die was auffrägt?
00:21:05: Ja.
00:21:05: Regt die Hände noch vorher
00:21:06: auf?
00:21:07: Ja!
00:21:09: Es gibt genügend was mehr auffreckt hat sich aber nicht so viel geändert.
00:21:14: Das sind auch noch die gleichen Themen, wenn man jetzt in der Welt eine schaut.
00:21:18: Es wird so ein Gedicht auf dieser Welt, da ist keine Ruhe, egal was du hinschaust, hier geht es zu.
00:21:24: Du kannst jetzt einen Tag nehmen, wenn ihr Zeitung aufmacht... das ist so!
00:21:29: Und was mir am meisten stört, deswegen schreibe ich oft zu kritisch, ist diese Hilflussigkeit, die ich habe, weil eigentlich für den, was da passiert nichts ändern kann.
00:21:38: Das kommt eben mit zu, das ist da in der Egal, wenn man fragt, jeder sagt, die haben's nicht mehr recht.
00:21:45: Und ich sag mal ganz boshaft, da mach'n ich gar n Bestimmten das so ja gleich dazu.
00:21:50: Ich hab das Gefühl, es hat noch nie so viel Deppen auf der Weile verdrug, wie er jetzt.
00:21:54: Meist.
00:21:54: jeder hat gesagt, du bist währenddauer mehr?
00:21:56: Ja!
00:21:56: Das ist ... Die Deppen haben das Problem für mich, sondern jeder hat Mitläufer.
00:22:02: Das ist das was so beängstigend ist.
00:22:04: Du rennen davor mit Leidmit und schreien Parolen.
00:22:08: Wenn du sie sagst, ihr hast schon meine Nachdenken drüber, was du da sagst.
00:22:13: Das gar nicht weint?
00:22:14: Nein!
00:22:15: Ich weine die Nachdenke und die Parole schreibe ich.
00:22:17: Das ist das Schlecht.
00:22:19: Aber mancher mag ja sagen, schreiben ist ein bisschen psychologienisch, dass man das aus dem System kriegt... Also ich finde es ganz schön wenn man sagen kann, ich sehe euch.
00:22:30: Ja, wir sind gut leid.
00:22:33: Die da drin sind, das ist so typischer Fall weil ... Das ist ja ein Falkenobau wieder.
00:22:38: Die Saison ist sicherlich eine wichtige Droh, wir haben verkehrt.
00:22:42: Alle die humanen, im Anführungszeichen und anderen weiter.
00:22:45: sind sie nicht human.
00:22:46: dringend, das ist ein Verkehrt!
00:22:48: Amerika First erläutert es übertraubt sich auf die ganze Idee der diesen Slogan, wie es leider so sagt man so braucht, der nimmt ihn her, aufs Sich bezogen.
00:22:59: Und natürlich auch das Gleiche gilt fürs Recht.
00:23:02: Das Recht ist nur so gut, solange es meine Interessen vertritt.
00:23:07: Dann ist der Politiker dept.
00:23:09: Weil er so ein Gesetz macht.
00:23:11: Der Schriftsteller, also du warst ja auch lang Kommunalpolitiker?
00:23:15: Der für den Schriftstehler ehrlicher sei?
00:23:17: Der muss sogar ehrlich sein!
00:23:19: Also... Der Politiker muss halt auch ehrlig sein.
00:23:22: Fangen wir mal so an.
00:23:24: Aber ich bin überzeugt, ein Politiker der ehrliche ist wirklich egal, glaub' ich.
00:23:28: Ich hab das schon oft nur erlebt.
00:23:30: Komischerweise, der Weiler war's zwar Das stimmt nicht, was er sagt.
00:23:34: Aber das ist ja im Oval noch lieber als ich bei der Tore sage.
00:23:38: Warum das so ist in der Politik quasi nicht?
00:23:40: Aber mir kommt zu viel und ehrlich ist jetzt so ein hochtragender Begriff.
00:23:46: Ich kann nur sagen, ich bin ehrlich zu mir selber wenn ich das schreibe.
00:23:50: Ob das die richtige Meinung ist, steht auf einem anderen Blatt.
00:23:54: aber ich sag keine falsche Meinung weil ich glaube dass es besser umkommt.
00:23:59: Das verstehe ich jetzt.
00:24:00: und der Ehrlichkeit.
00:24:01: Ob das die Meinung richtig ist, ist ganz was anderes.
00:24:05: Das erinnert mich ein wenig daran.
00:24:07: Kafka hat doch gesagt, so Literatur grundsätzlich muss die Achse sein für das gefrorene Meer in uns.
00:24:12: Vielleicht... Ich weiß schon, wir holen es jetzt wieder.
00:24:15: Fantastischer!
00:24:17: Wir brechen es aber im Grunde ist genau das, was du sagst.
00:24:21: Wenn man komischerweise mit Leuten redet und sie fühlen sich nicht kontrolliert in Anführungszeichen weitesten Sinne dann rennt es auch anders?
00:24:29: Es kommt dann ganz viel.
00:24:31: Aber ich habe nichts gesagt, dieser Zusatz.
00:24:35: Das heißt es ist zwar meine Meinung aber sie ist mir fast ein wenig peinlich.
00:24:38: Ich möchte nicht dass die anderen wissen das ich so denke.
00:24:40: Das erlornt schon diese Szene, dass man sagt, ich möchte nicht auf... oder ich mich nicht dass es in der Zeitung steht obwohl ich mich aufstellen lassen für eine bestimmte Partei weil ich nichts sehen werden möchte damit dann irgendwo läuft ja dann schon beim Menschen so quer oder?
00:24:53: Findest du nicht?
00:24:55: Das glaube ich, dürfen wir auch sagen.
00:24:56: In der Zeitung gestanden ist die Entzwisseltritt zum Beispiel keine AfD an, weil die Leidschirchen sind aus der Zeitungen gelesen und gesagt haben, mir möchte man nicht dass die anderen wissen das sie bei der AfD bin.
00:25:09: Das finde ich eine seltsame Einstellung wenn ich überzeugt bin ich kann richtig oder falsch sein.
00:25:13: Es stellt mich auch nicht zu den Beurteilen ob er richtig oder falsch ist aber eher für sich muss er mal eine Entscheidung treffen.
00:25:20: Dann kann man nicht gleichzeitig sagen, es ist eine demokratische Partei und da kann ich dahinterstehen.
00:25:24: Und dann ist es aber super peinlich... Ja,
00:25:26: dann kannst du auch anders sagen, das ist ein Schmarrn, was du da sagst?
00:25:29: Es ist nicht mehr meine Meinung!
00:25:33: Ich kenne mir das recht an, dass sich für irgendeine Fraktion, für irgen der Gesendung aufstellen muss.
00:25:40: Aber er muss halt auch laut vertreten und muss dahinter stehen.
00:25:44: Das Problem ist ja nicht die Person, das Problem sind die Menge.
00:25:49: Definitiv.
00:25:51: Wir haben jetzt bei einem Satz von dir, ich hätte gerne eine Ergänzung zu folgendem Setzen in unserem nächsten Spiel.
00:25:58: Also das Ganze nennt sich Einsatzfunk... Sprich mir die eigentlich im Mundart an Kreizer aus!
00:26:03: Lass sie du Kreizer nennen als Schokal?
00:26:05: Ein Satz vom Kreizer.
00:26:07: Im Wolter Hormsa.
00:26:07: Was heißt für dich?
00:26:11: Sich im Wolken entführchen
00:26:14: Die Leidvorheind sind
00:26:17: Kälte.
00:26:22: Früher war nicht alles besser aber
00:26:25: Ehrlicher.
00:26:28: Wenn ich schreibe, dann...
00:26:31: ...mog ich um mich nicht zu Hause.
00:26:34: ...eine
00:26:35: gute Geschichte
00:26:35: braucht?
00:26:37: Fängt er sich!
00:26:40: Danke dir.
00:26:40: Da können wir noch mal drauf zurück.
00:26:43: Jetzt habe ich die natürlich ganz rüde unterbrochen.
00:26:46: beim Thema Haltung und Gesellschaft.
00:26:48: Das spiegeln sie nicht nur in einer Gedichte, was du ja gesagt hast, die handgrundsätzlich vom Ton her ein wenig ernster sondern spiegelt sie auch in den Rest der Geschichten.
00:26:57: Ich hab schon gespannt.
00:26:57: es sind da einige Stammtischgeschichten dabei wo man die einen oder anderen Verschwörungstheoretiker durchaus auch mal durchkehrt.
00:27:05: Hat sich der Mensch deiner Meinung nach, wir haben es jetzt gerade auch schon gehört, hat sich der verändert?
00:27:10: Ist er gleich geblieben?
00:27:11: Haben die übeln noch dieselben?
00:27:13: Das kann ich so nicht sagen... Der Mensch hat das mit Sicherheit verändert und zwar in die Richtung, dass gesellschaftlich ist für den wichtig, wenn's ihm dient.
00:27:25: Das war früher anders.
00:27:26: Früher war man vorher immer dazugehört.
00:27:29: Einen Standdichführer hat sie nur der hinsitzt, der es am Standdisch gehört hat.
00:27:34: Das war ungeschriebenes Gesetz.
00:27:36: Da ist auch keiner hin gegangen.
00:27:37: Das hat man akzeptiert, würde ich mir heute also nicht mehr.
00:27:40: Weil ich sitze mit daher und das steht mir zu.
00:27:44: Und dieses steht mir zur, ist jetzt so im Vordergrund.
00:27:47: Nicht mehr die Gemeinschaft.
00:27:48: Das glaube ich, hat sich geändert.
00:27:50: Was sie... ...nicht geändert hat, ist die Diskussion am Stand dich.
00:27:55: Es wird nur gefährlich wenn wir Die andere Meinung geredet los.
00:28:00: Am Stand ist es so, das Schöne kann jeder seine Meinung sagen und jeder glaubt er ist der Einzige seeligmachende.
00:28:07: Ist alles in Ordnung.
00:28:08: Und da kommt noch was dazu, wo man unterschaut, weil man sie untereinander kennt.
00:28:13: Man weiß ... Das ist ein Linker, das ist ein Rechter, das schwarzer... Und auch
00:28:21: sagt nur die Regierung!
00:28:23: Das ist eine typische Aussage bei den Regierungen.
00:28:27: Also, da sagt man eigentlich, weil wir sie nicht dreimischen.
00:28:30: Aber nicht das, dass man sich hemmen nicht aus.
00:28:32: Aber bei der Regierung, gar ich mir sage nicht... Das ist so der typische Ausdruck, vor allem von den alten.
00:28:38: Die Jungen sagen das eigentlich nicht.
00:28:40: Aber die Alten sagen, ich möchte mir doch gar nicht dreiemischen!
00:28:43: Ich bin über das Alter draus.
00:28:45: Aber eins kann ich sagen, bei der Regierung und dann weiß ja jeder was am anderen.
00:28:50: Das hat er immer schon gesagt Und das nimmt man hier, und wie gesagt beim anderen nimmt man es so zu.
00:28:54: Der war immer schon Sozi, wirst du schön heißen?
00:28:57: Und der ist für Torbetei.
00:29:00: dritten, wo sich auch nicht schlecht liegt... ...und der andere ist mehr der Geschäftsmaul.
00:29:04: Jeder hat seine Meinung gesagt und jede Meinung hat golden weil man gewusst hat, der ist nicht gegen mich!
00:29:09: Der sagt nur seine Meinung und am Stand ist, darf er das.
00:29:13: Ich glaube, zwei Sachen ... Also aus meinem persönlichen Leben und Erfahrung auch mit einem.
00:29:18: Nämlich erstens ist unpersönlicher Warn natürlich das ganze, dass man halt online traut sich ja jeder Essung auf Arme weil man hat ja gar gegenüber mehr des wo du es treffen kannst.
00:29:29: Und mir ist aufgehend das sehr fein stammtisch einfach, wo es früher klassisch zum StammtischerInnen geheckert hat.
00:29:34: Dass das so stark ins öffentliche Leben verlagert worden ist und zum Teil auch ins Private üben
00:29:38: z.B.,
00:29:38: ich habe mich gerade flaschenlemmen bei die Schafe und da hab' ich hier gerade Flaschen gegeben und dann ist er mit irgendeiner Nachbarn hergekommen, hat man dann was für die Wendradel derzeit über den Zaun weg.
00:29:47: So quasi so ... Ich bin jetzt eigentlich gerade mit anderen Sachen beschäftigt aber da hat man halt dann irgendwie dazu, ja und wo hast du das schockiert?
00:29:53: Da oben da jetzt, wo's da drin war, bin ich jetzt nicht der rechte Ort für eine Diskussion.
00:29:58: Ja, da muss man es vielleicht anders sehen.
00:30:01: Da muss man sich erlöschen, dass er ein Gespräch möchte.
00:30:04: Ist doch schön und nicht so interessiert man ihn auf der anderen Seite und sagt, das sehe ich gar nicht.
00:30:10: Sondern dass er redet, ob jetzt das passt oder was.
00:30:13: Und dann kann man sogar sagen, hey können wir uns unterhalten?
00:30:16: Ich habe nichts passiert, weil dann sagt er ja ist schon recht... Es gibt einen süppischen Ausspruch über die Gesellschaft allgemein Wo der Wirt fürs Fenster ausschaut, sagt er das.
00:30:26: Jetzt kommen sie im Leid und die haben gerade Sechs Tisch.
00:30:29: Das ist so typisch!
00:30:31: Das Zusammensitzen ist nicht mehr.
00:30:33: Man ist gern für sich alone, anonymer, vielleicht ein besseres Ausdruck.
00:30:39: Vielleicht weil man es nicht mehr braucht oder den anderen nicht mehr so braucht.
00:30:42: Für mich war das anders.
00:30:43: In einem kleinen Dorf hat man es gegenseitig gebraucht
00:30:47: Da hast du gerne Schlichtstellen genommen im Boden, weil wer hätte sonst noch Tagschnitten?
00:30:50: Genau.
00:30:50: Und
00:30:51: bei der Bruder ja für andere Aufgaben noch geholt hat er alles möglich gemacht und man hat es schon gekannt.
00:30:58: Das ist so... da haben sie die Eltern schon gekannt und mei ich habe noch deinem Vorderen schon gekannt, das sind so Ausdrücke oder auch an deinem Mütter schon gekaannt, damals wird dies und das.
00:31:08: Dadurch ist die Verbindung andreht und das ist schade, denn wenn wir eben gut kennen dann ist man toleranter glaube ich.
00:31:15: Dann ist keine Abneigung da, weil ich ihn auch kein ... dann weiß er wie er das macht.
00:31:20: Dann weiß ich wie er redet.
00:31:22: Das war schon so ein Ausdruck.
00:31:25: Aber man hat es ja nicht gelungen.
00:31:27: Es gibt zwei am Tisch die nur alles schlecht finden.
00:31:30: Die hast du immer.
00:31:31: So einen und zwei, weil der tagt nichts mehr.
00:31:33: Und früher war er was anderes, und er dadurch was anders machen.
00:31:37: Der ist also so.
00:31:38: Woher haben wir genau das noch nicht geändert?
00:31:41: Führst du noch so enge Beziehungen, Stammtisch-Beziehung?
00:31:44: Leider nicht mehr.
00:31:45: Ich bin jetzt in einem Alter, wo ich ja auch nicht mehr so oft furchtige.
00:31:49: Stammdisch hat sich ein wenig aufgekehrt.
00:31:52: Ich war noch bei den Pfarrfindern und da haben wir einen Stamm-Disch-Code von der ehemaligen.
00:31:58: Das ist aus den Fuchtsgräonien entstanden.
00:32:00: Leider sind schon einige davon gestorben.
00:32:02: Wir haben uns immer die gleichen Küchen der Zeit.
00:32:04: Und oberwieder haben wir geklaut, weil wir das erste Mal hernderten.
00:32:06: Bitte klaren Kinder!
00:32:07: Aber das war so schön.
00:32:08: Ich habe mich schon gefreut darauf und die anderen glaube ich auch, dass man sie wieder seht.
00:32:13: Da haben wir sie wieder herrscht, da haben wir auch vor dem Problemherrwängel herrschen von den andern.
00:32:17: aber im Endeffekt ist es um die gleichen Hudeln und Geschichten gegangen, die man als Kind oder als Bruder, als Jugendlicher in dieser Gruppe erlebt hat.
00:32:25: Und das war schön!
00:32:26: Das hat diese Zusammengehörigkeit hier schon gefördert.
00:32:30: Es geht ein wenig ab, aber es kommt dazu, dass viele auswärts sind.
00:32:34: Die Kinder studieren gehen und fuhren, haben dann eine Uni, haben die Arbeit dann irgendwo auswärtsgekommen.
00:32:40: Vielleicht machen sie das noch mal.
00:32:41: Und das ist natürlich für einen Stand ist stödlich, wenn wir nicht mehr da
00:32:46: sind.".
00:32:47: Aber auch einer andere Sache, weil es gerade gesagt hast du immer dieselben Geschichten um ein Loch zu oberhen oder das ändert mir jetzt gerade ein bisschen an meinem Mann.
00:32:52: Wie ist denn das bei dir und deiner Frau?
00:32:53: Es hat sehr wahnsinnig viel Interessen, die dir tatsächlich heilt.
00:32:57: also da ist ja wirklich ... Das Theater spielen oder das Theaterstück schreiben und wo so Hand in Hand geht, ist ja nur eine Sache davon... Ein Rad von dir!
00:33:04: Wo's is'?
00:33:05: Was trägt zu einer gelingenden langen Beziehung bei?
00:33:09: Das ist veranmaßend, wenn ich das sagen kann.
00:33:12: Deine Erfahrung nach?
00:33:13: Ja meine Erfahrung nach... ...das Wichtigste ist dass man sich gern hat!
00:33:18: Ich möchte jetzt dieses Wort Liebe gar nicht so nehmen weil es das nicht zutrifft.
00:33:22: Dieses Gern haben geht über die Auße.
00:33:25: D.h.
00:33:25: gern haben mit den Eigenarten, die der andere hat.
00:33:28: Die Mogge oder ich toleriere so so, dass ich glaube, ich mag schon Das muss so fließen gehen.
00:33:35: Freiheiten kennt ihr auch dazu?
00:33:37: Freiheiten hast du ja nicht gesagt, dass ich das eben toleriere.
00:33:40: und es gibt ein schöner Spruch... Ich habe am Fernseher mal eine Sendung gesehen von zwei alten Leuten aus der Dickendorf vergegelt.
00:33:48: Sie hat so Obstbaum geschnitten und so.
00:33:51: Ich weiß aber nicht mehr woher Und die waren schon ewig verheiratet und die haben da seine Frage gekriegt.
00:33:58: Er hat dann nicht viel gesagt Weil ich sage, wir wollten wissen ob es auch streitend miteinander ist.
00:34:05: Wenn man so langsam ist und hätte gestritten dann die Sonne davon noch ein Schluch... Das trifft's eigentlich sehr genau!
00:34:12: D.h.,
00:34:13: die Einständigkeit muss man deswegen nicht zurücksticken wenn man sie gern hat.
00:34:18: Und man muss auch mal konträr sein.
00:34:19: Man muss auch sagen, heute stinkt man aber das Mann gefällt mir auch schon nicht.
00:34:26: Ich muss auf meine Frau wieder zugehen und meine Frau mitzugehen.
00:34:29: Und irgendwie habe ich bei uns das Gefühl, wir haben jetzt schon u.a.
00:34:33: verheiratet.
00:34:34: Wenn irgendeine Situation ist, wo ein Ohren aufeinander stinkt, dann worte jeder darauf, dass der Ahne oder wie er aufein zugeht.
00:34:41: Da braucht man gar keinen ganzen Satz mehr, da braucht es auch schon einen Wort.
00:34:44: Der andere lenkt sofort rein, weil ... Jetzt passt's schon wieder!
00:34:49: Genau das Gegenteil von dem, das haben die auch für Menschen dahingehend.
00:34:52: Und eure Generation, du hast recht und hier hat man drauf?
00:34:56: Na, das möchte ich nicht.
00:34:57: Also da ist meine Frau nicht der Typ, den magst du schon wissen?
00:35:01: Wenn sie recht hat, dass er recht hat.
00:35:02: Ich genauso und diese Einständigkeit ist genau so wichtig.
00:35:07: Nicht nachgeben!
00:35:08: Das wird auf Dauer nicht gut gehen.
00:35:10: zum Mai Ruham.
00:35:11: Das wird nicht funktionieren.
00:35:13: Haben wir Sie einfach eine Gleichberechtigung einbringt in Geld oder
00:35:16: so
00:35:17: bzw.?
00:35:17: Ja es geht dann auch... ich muss verstehen.
00:35:20: Und wenn man sich wieder versteht warum, der ja so reagiert oder das gesagt hat Dann schaut's auch ganz anders aus.
00:35:25: Aber nicht... Ich bin zwar total anderer Meinung, aber ich holte es mal damit du auch stark bist.
00:35:29: Das war verkehrt!
00:35:31: Das wird ja nicht gehen auf Dauer.
00:35:32: Steh' ich wieder hinterher.
00:35:34: Jetzt wollte die nämlich eigentlich schon fast zwischendurch.
00:35:36: Aber der Fenster stürzt?
00:35:37: Das war schon jemand anderes,
00:35:38: gell?!
00:35:38: Also das ist nicht einfach, dass euch im eigenen Wunscherm über Gardinen ausspatscht.
00:35:43: Aber ihr habt umnahme auf diese Zusammengeführigkeit oder Verständnis.
00:35:48: Ihr habt noch mehr zwischen Glaube und Städterprojekt.
00:35:51: Als Bürgermeister ... ins Altenheim manchmal gehen, wenn so Jubiläums Geburtstage sind.
00:35:57: Wenn die Leute das wünschen, dass der Bürgermeister kommt dann geht man die.
00:36:00: und da war es auch so, es war Winter und der hat ein Achtiger gehabt.
00:36:04: Ich habe den Monik kennen, ich bin nicht in einer Nährung gefragt, wo ist er jetzt immer?
00:36:07: Nach eine Tieraufwucht, dann bin ich eingegangen, der Moni ist im Bruststil gesessen am Fenster und wir haben uns schon überlegt beim Higgejagd aus Verruchsen wie geht's denn... Das übliche heute ist sehr schmarrn Aber dann haben wir ein paar Flosken zu Recht gelegt.
00:36:22: Dann mache ich die auf und habe sie gesagt, Frau liegt im Bett und schläft.
00:36:26: Und er hat da einen Fuss weg gehabt.
00:36:28: deswegen, welcher Zucker hat er mir dann erklärt?
00:36:31: Und ja, dann haben halt ... Ja, und was dran sind noch so!
00:36:35: Wie geht's denn auch?
00:36:36: Ja, Mai ist heute Winter und meine Wohlstüße im Winter draus schlechter als den üblichen Ding.
00:36:41: Und dann hab' ich mal gesagt, weil der Frau geschlafen hat.
00:36:43: Ich glaube, ich muss hier ein wenig leiser reden damit die Frau nicht aufgehebt.
00:36:47: Na klar, na la!
00:36:48: Da kannst du schon reden, die liegt schon eineinhalb Jahre so da.
00:36:52: Aber dann hat er gesagt, vorwärd ich mich zu ihr hier nimmst bei der Hände und dann geht es uns jetzt wohl
00:36:57: gut.".
00:36:58: Und das hat mir so beeindruckt!
00:37:00: Da liegt ein Frau demant einer halben Jahre in Peter wie keine Reaktion und er sagt, er nimmt's bei der Hand und dann redet für sie und geht uns beiden gut... ...und dann haben wir gedacht, du hast
00:37:09: Probleme!".
00:37:11: Und das sagen wir überall wieder vor, wenn er mal mit mir geht schlecht und ich habe jetzt auch eine ziemlich hautige Zeit hinter mir mit Operationen.
00:37:19: Aber dann denken wir, folgt man das überall wieder
00:37:21: ein.".
00:37:21: Und sagt der Herr?
00:37:22: Der hat einen Fuß wegsitzt im Brustschrift Frau Dämme und wenn sie sich an der Hände halten, geht es ja gut.
00:37:28: Es
00:37:28: gibt noch ein schönes Beispiel...
00:37:29: Dass noch so Glücksmomente gibt am Alltag, egal wie du es borenant bist.
00:37:33: Genau!
00:37:36: So Sachen beendet mich schon und die vergieße ich auch nicht Und das habe ich auch aufgeschrieben.
00:37:41: Ja,
00:37:43: danke dir fürs Weitergehen!
00:37:45: Eine kurze Frage zum Thema entscheidet dich?
00:37:48: Bist du eher ein Kaffkauschreiber?
00:37:50: Schreibst du nachts oder morgens?
00:37:52: Wo ist es da Zeit, wo die meisten Ideen kommen?
00:37:54: Das ist ganz unterschiedlich.
00:37:56: Da gibt's keine feste Zeit aber frühmorgens noch nicht.
00:38:00: also das könnte ausschließen.
00:38:02: Aber alles was nach Mittag Uhr läuft, das kommt dann vor, was man einfällt.
00:38:08: Manchmal ist das so, dass ihr Ideen habt.
00:38:10: Das ist gut!
00:38:11: Das muss ich gleich aufschreiben, sonst vergisst es nicht.
00:38:14: Das is auch sowas.
00:38:15: Ich bin auf Nacht im Bett und fuhren oft gute Ideen.
00:38:18: Das muss man werden, das ist gut.
00:38:20: Am anderen Tag in der Vierkämmel haben wir eigentlich was mitgegangen.
00:38:23: Wir fuhrten dann immer ein, wo sie da war.
00:38:26: Da hab ich jetzt einen Block dabei.
00:38:29: Dann schreibe ich sofort drauf, dass er am anderen Tag noch wollte.
00:38:32: Ich weiß vor allem, dass das ganz gut war für den Gedankenkatern.
00:38:38: Und da schreibe ich mir das auf.
00:38:39: Das hilft natürlich schon!
00:38:41: Also Nachtschreibe nicht, aber Ideen kommen auch manchmal.
00:38:44: Und die schreife ich schon
00:38:46: mal
00:38:48: auf.
00:38:49: Manchmal ist es so, da kommst du ein wenig inszenieren und schweifst dann ab, in der Mitte kommt so ein Gedanke.
00:38:56: Das ist gut.
00:39:00: Deswegen passiert manchmal auch das Gedicht von hinterher aufbauen... dass sie einen Schluss haben und sagen, das ist mir die Aussage.
00:39:10: Oder ich habe dann so einen Anfang gesagt, der Anfang ist einfach gut, den muss ich aufschreiben?
00:39:14: Dann mache ich was draus.
00:39:16: Ich hab Literatur studiert.
00:39:18: Die Autorin hat leider ein Name zu vergessen, aber sie hat so einen ganz lustigen Nachmittag verbracht.
00:39:25: Sie wollte gerne Lohnen und ist dann am Badeweiher gefahren.
00:39:28: Und sie hat den Splint aus sich in eine Diktilgerät eingesprochen.
00:39:32: Wenn ihre Idee kämmert.
00:39:33: Dann hat die gesagt, da ist es ins Wasser.
00:39:35: Fünf Meter hat's Renneroch gefangen bis zurück zu ihrem Dikti-Gerät.
00:39:39: Und zehn Minuten später war das selbe wie wieder.
00:39:41: Da hat sie gesagt, wenn vor außen die Leute mir sind, man hat mich total bescheuert, dass sieht die ganze Zeit aus dem Wuster wieder aus.
00:39:48: sich genau da diesen Moment gehabt hat?
00:39:50: Ja, das passiert ja.
00:39:51: Als wir die Tiere gewählt haben, jetzt war er auch, kann ich nicht umgehen damit.
00:39:55: aber mittlerweile gibt es so ein Handy, das kenne ich sowieso.
00:39:58: und aber manchmal ist es so dass im Wirtshaussitz Begleitung oder eine Gesellschaft und dann folgt man von Seite an und schreibt uns aufs Spielfeld was ihr gerade erwischt, dann schreibt man das auf.
00:40:10: Aber da gehen zwei, drei Worte dann vergießt sind.
00:40:13: Es muss keine ganze Abhandlung sein.
00:40:17: Ist dir die Bühne lieber.
00:40:18: Also schreibst du lieber für Bühne oder fürs Buch mittlerweile?
00:40:23: Das gibt darauf auch, was ich auch für Ideen habe.
00:40:26: Zurzeit schreibe ich ein Theaterstück für Grafenau.
00:40:29: Die haben sechshundertfünfzig Jahre statt Grafenauer und da hat der Theaterfahren gesagt ob er was schreiben kann, der Festspiel... Und dann begeistert mich das momentan wo ich bin!
00:40:42: Da geht mir nichts ab.
00:40:43: Wenn man eine Gedichte ist, fällt man meistens allein.
00:40:48: Das sind Ideen und Gedanken, die ich dann zu Papier bringe.
00:40:50: Geschichten, Theaterstücke haben meistens Auftragsarbeiten.
00:40:54: Also in seltensten Fällen.
00:40:56: Was schreibe momentan für mich selber?
00:40:58: Das ist Mordem Buchenau der Roman.
00:41:02: Den schreiber ich als Theaterstück.
00:41:05: Adapterst quasi der eigene Roman-Verlage dieses
00:41:07: Aschis?
00:41:07: Genau.
00:41:07: Das habe ich schon gemacht da bei den Märchen zum Beispiel von den Schwammeldruckern.
00:41:13: Und jetzt das Neue des Lucky ... Vom Lux, genau.
00:41:18: Das war auch so für das Jubiläum vom Nationalpark und dann haben wir den Märchen ja aber nicht vergischt.
00:41:27: Es wäre ein Luxevergift.
00:41:29: Das kann ich nicht wirklich diskutieren oder sagen es existiert nicht.
00:41:32: Was könnte man daraus machen dass trotzdem noch persönlich wird?
00:41:36: Und von dem kleinen Luxem sei er Mama vergifft wie wenn sie durch die Weile schluckt.
00:41:41: Es ist eine ganz kurze Küche bei der Schwammeldrucker.
00:41:46: Da waren wir am Neu-Siedler See beim Bralfahren.
00:41:49: Gegenwind am Nei-Siehler See, das sechste Kilometer weit fülle ich und kriege es vorwärts bei der Windelsofa.
00:41:56: Dann bin ich irgendwo in die Gedanken gekommen und dann ist man einfach mehr eingefallen.
00:42:00: Es hat noch nie jemand den Schwamm erwachsen sehen.
00:42:03: Warum kann man das gar nicht sagen?
00:42:05: Wurden sie nicht gedacht kommen?
00:42:07: Der ist entweder da oder nicht.
00:42:08: Da kannst du euch geben.
00:42:10: Die Femmel drücken dir unter der Erde.
00:42:12: Und die drücken dich aus der Erde außer.
00:42:14: Und so ist das Märchen entstanden!
00:42:16: Das war fast über Astrid Lindgren.
00:42:18: Ich hatte aber auch gesagt, sie sehne Geschichten an die Ereignisse, wenn sich eine Kinder oder Enkelkinder was vorgelesen hat und sich etwas einfüllen lassen hat, weil es was verlangt haben.
00:42:26: Ja also ... Kinderdäne waren nicht zwar Burm-Gedichte, habe ich ja geschrieben zu der Geburtstage, das ist schon alter Wand.
00:42:33: Und zur Geburt von meinem Enkel ist er Gedicht, sondern nicht Spezies.
00:42:39: Da geht's um einen Opa natürlich.
00:42:42: So Sachen schon, aber direkt die Geschichten... Die haben wir schon erzählt, aus dem Stegreifvogel.
00:42:48: Oder vorgelesen aus klassischen Märchen.
00:42:50: Vorgelesene aus klassische Märchen hat einen großen Nachteil, weil nach dem zweiten Mal kennen sie jetzt Wort und wenn du nimmst da andersher und sagst, das stimmt
00:42:59: aber nicht, ja?
00:42:59: Das ist her oder so... Also ich möchte mir nicht glauben, wie ... Kinder haben überhaupt ein sehr kritisches Publikum, ob es beim Vorlesen ist oder bei der Atastücke ist, wenn seine Gefühle zwingt
00:43:10: sind.
00:43:10: Ja!
00:43:10: Das ist der große Nachteils.
00:43:12: Ich war einmal in Duisburg Da waren noch die Frau Kühnast, Landwirtschaftsministerin und der war irgendeine große Veranstaltung.
00:43:20: Und da haben sie mich eingeladen und ich soll das Märchen von den Schwammeldrucker lesen in Duisburg.
00:43:24: Drei Hundert Kinder, die nur Hochdeutscherinnen- und Vorschulalter-und Erste-Glaßgabriele aus.
00:43:31: Dann hab' ich angefangen, dann schon ja auch Hochdeutesch, aber ich hab' gespannt ... Die wissen überhaupt nicht, woher ich bin!
00:43:37: Die kennen den Champignon, der Dose oder ein Pilz?
00:43:40: Dann schwammen wir keine damit.
00:43:41: Jetzt haben wir miteinander erst einmal den Wald erarbeitet.
00:43:44: Und die Elfen und die Waltschrate, und die Gnome, die da leben... Das hat ja dann schon gefallen!
00:43:50: Und plötzlich ist so ein Mädchen in der ersten Reihe aufgesprungen und der hat sich gesagt, nein du kannst das nicht wirklich mehr!
00:43:54: Doch ich muss jetzt meine Mami anrufen, da ist ein Mann, der kommt direkt aus dem Wald.
00:43:59: Also das war wahrscheinlich, weil die bei der Opa vom Taut sind oder was war sie?
00:44:03: Aus einem Augenland.
00:44:04: Ja
00:44:04: genau!
00:44:05: Also das hat uns auch so beeindruckt dass es einen Menschen gibt, der im Wald nimmt.
00:44:09: Und das hat man dann gefallen.
00:44:11: Das würde unbedingt der Mann mehr sein.
00:44:13: Der Nachteil, den war es ja mit den Erzieherinnen und Geräten, die haben gesagt, eigentlich warten so viele Märkinder auf, aber die anderen verständen nicht Deutsch.
00:44:21: Und das ist, haben wir dann gedacht, der ist schade!
00:44:23: Wir müssen jetzt deine Märchen, wir müssen jetzt seine Geschichten erzählen wenn sie denen verständigen.
00:44:27: Zum Thema Wald?
00:44:28: Ist dir heute
00:44:32: also in diesen Tagen Ruhe im Woldliefer oder Lieferer Gaudi im Wirtshaus?
00:44:37: Beides.
00:44:38: Beides muss zu seiner Zeit.
00:44:39: Ich bin gerne in Gesellschaft, das muss ich auch sagen.
00:44:41: Aber ich gehe am liebsten ... Im Wald, Schwammersuche zum Beispiel gehen ja lauer.
00:44:48: Ah!
00:44:49: Da gibt es ganz viele die sagen, du musst der Enkel mit oder so?
00:44:51: Das haben wir schon probiert.
00:44:53: Meine Frau ist ein Schwammesucherin genau wie der Enkel.
00:44:57: Die sagt, ihr müsst einen Bonobisch aufwachsen, da wuchsen Schwammer nicht im Kluft.
00:45:05: Also ich geh lieber lauern schwammen und auch lang.
00:45:08: Da vergeht man Zeit, da habe ich überhaupt kein Zeitgefühl.
00:45:11: Aber ich bin genauso gut in Gesellschaft und was ich ganz gerne mache ist natürlich Familie.
00:45:15: Familienfeste haben für mich die solle Hexe.
00:45:18: Ich mag gern wenn sie da sind und ja, also ich mag gern Familie mehr.
00:45:24: Was passiert denn eigentlich, wo du die vorher schon mit deine Texte hast?
00:45:27: Wennst du musikalische Begleitung zum Beispiel von Daniel Burmer hast?
00:45:30: Ich war ja unfassbar stolz mal
00:45:31: so.
00:45:32: Ja, bin ich auch.
00:45:34: Leider haben es nette Zeit aber es gibt auch Gedichte die Eberhard vertont hat das Bladeln im Wind.
00:45:41: Das ist mit
00:45:42: dem, wo der Mensch dann quasi... Genau,
00:45:44: ein Leben auf einem Bladel
00:45:45: und Oro
00:45:45: von den Schichtern.
00:45:46: Und da hat er eine Sange rausgebracht, also Qualierung und das ist fantastisch.
00:45:51: Also ich finde das ganz gut.
00:45:53: leider hat er nette zeit dass er Momentan, wir sagen mal zwar, ich muss die wieder eins machen.
00:45:58: Aber das passt ja!
00:45:59: Also die stehen da dahinter und denen gefällt es auch, wo sie schreibt.
00:46:03: Muss ich auch sagen also... Die sagen nicht hebe ab, was dann aufhören müssen zusammen, sondern ah gut, die haben's sehr kritisch aber.. Und mir gefällt das auch weil wer gesagt hat, der Mundart ist nicht automatisch dumm, muss ich.
00:46:16: Der Mundart is kritisch und dann passt so krassig grad super dazu.
00:46:22: Hotel California zum Beispiel ist ja eine sehr ernste Saison.
00:46:25: Ja, total alt!
00:46:26: Das
00:46:26: hat mit dem Hotel nichts zu tun.
00:46:27: Da können sie so ein Standgut sammeln und da passt das schon.
00:46:33: Ich muss da auch weiter dran denken.
00:46:34: ich habe mich für meinen Kleiner.
00:46:36: Das ist jetzt neulich erst aufgekommen der ist also ein sauer Fan und neuliche ist aufgekommen im neuesten Stand der Wissenschaft dass die meisten von denen unfassbar befiedert waren Von der Saurier.
00:46:45: Und ich hab dann so eine kleine Sache für ihr geschrien, wo es darum ging und unsere Hänner draußen sind hauptsächlich Kochins.
00:46:52: Das sind so Federbälle, das sind so chinesische Rassen, die eigentlich nur aus Federn bestängen.
00:46:57: Da hab' ich dann versucht, das Beizumbring zu sechs Meter hauen... ...und voll befriedert quasi!
00:47:03: Auf Armee beginnt der König unmerklich zu gurenn'.
00:47:07: Und da habe ich dann auch sofort gespannt, ob das bei einem so ein gewonnen Kind funktioniert oder nicht.
00:47:12: Oder ob es noch Zau ist?
00:47:14: Ich bin hin und wieder eingeladen zum Lesen in der Schule.
00:47:22: Ich bin gar nicht so begeistert, dass er irgendwo seine Anführungszeichen vorlesen und die los sind zu.
00:47:27: Also machen wir miteinander Geschichte!
00:47:30: Und dann können wir sofort die Fernsehschauer.
00:47:33: als Herz kommt irgendeine kreisliche Maske.
00:47:35: Wir haben es am Fernsehen gesehen, und dann gehe ich so greiflich auf.
00:47:40: Und langsam entwickelt sich auch vor mir eine Figur, die kann grün-blau oder rot sein, sie kann zäne Augen haben, sie hat zähne Haare um, sie könnte so groß sein... Und was tut ihr?
00:47:51: Ist die böse?
00:47:52: ist die gut!
00:47:52: Und da vor mir kommt das.
00:47:55: Wenn ich nächstes Mal komme, überleg's einfach, schreibe wir miteinander Geschichte.
00:47:59: Und so.
00:48:00: Ich glaub, dass das schon auch wirkt da über links dann schon.
00:48:03: Wir können meine Figur ausschauen.
00:48:04: Also am Anfang kommt der Fernsehfigur meistens... Muss ich
00:48:08: grad schauen?
00:48:09: Ja,
00:48:09: genau.
00:48:10: Wie kreislicher umso besser!
00:48:12: Und erst wenn man dann noch ein wenig nachbaut und sagt okay, müssen die es so sein, kann's nicht.
00:48:17: Mir gefällt jetzt eine Szene.
00:48:19: Ja aber dann kommen wir dann so und dann kommen sie langsam.
00:48:22: Dann gibt's natürlich halt die Sprudeln und das gibt euch die Losen dazu.
00:48:28: Aber wenn wir dann reden, kommen es auch langsam aus der Reserve und erzählen auch was.
00:48:33: V.a.,
00:48:33: wenn sie gespannt sind, dass keiner lucht.
00:48:36: Das macht auch ein komischerweise ... Habe ich noch nie erlebt, dass eines von den Kindern zum anderen gesagt hat gehst du an einen Kassel?
00:48:43: Ja, das Geld ist
00:48:45: so kramf!
00:48:45: Im Gegenteil, die setzen da noch einen drauf.
00:48:47: Und jetzt mache ich noch besser aber nicht sagen, das habe ich noch nicht erlebt.
00:48:53: Zum Thema Auberland, weil man ja wie gesagt ein Podcast jetzt extra fürs Aberland haben kann.
00:48:59: Für mich natürlich ist ein Heimatbegriff auch mitunter.
00:49:02: Ist Heimat für die eher ein Ort, oder eher eine Gefeuille?
00:49:07: Oder ist Erhaltung vielleicht sogar?
00:49:09: Erhaltungen?
00:49:10: Du wirst es vielleicht ein bisschen... Ich muss dazusagen wo ich hergekommen bin, ist da ein wenig anders weil ich bin im Zug geboren.
00:49:17: Im Zug?
00:49:18: Ja!
00:49:19: Im Zug geborene und eine Station war Frauenau.
00:49:22: Deswegen bin ich offiziell in Frauenau geboren Und dadurch habe ich zur Heimat Vielleicht auch an der Bezug.
00:49:29: Ich bin in Oberfrauenau geboren, im sogenannten Neuhaus.
00:49:33: Da haben wir gewohnt und das gibt es ja nicht mehr.
00:49:34: Das haben sie weggerissen.
00:49:36: Und ich war da vor ihr lower.
00:49:38: Mit fünf Jahren haben wir dann schon auf die Zwiesel gekommen... ...und da habe ich meine Frau kennengelernt.
00:49:43: Also, wir kennen uns... Also klassische Sandkasten?
00:49:47: Genau,
00:49:47: ja!
00:49:48: Sie hat auf der einen Seite vom Kirchenplatz gewonnen und die auf der anderen.
00:49:52: Die Kinder, die immer den Kirchenplatz gewonnen haben, waren immer schon spielgerucht.
00:49:55: haben im Kirchenplatz etwas getroffen.
00:49:58: Wir haben dann später, ich weiß gar nicht, da waren zwei, vielleicht auch so ... Da hat es einen sogenannten Brederkaube gegeben.
00:50:05: Hinter der Kirche war ein Stapel, wo die Breder drin waren, den man im Winter in den Kirchenboden eingelegt hat und auf diesem Brederkäufe oben, das war unsere Bühne.
00:50:15: Und da haben wir Schlager gesungen.
00:50:17: Ich habe meistens zu Feredi Lügel gesungen, weil das war ja männlicher.
00:50:22: Und meine Frau hat Glolita gesungen!
00:50:26: Und die anderen Kinder, die nicht so gut singen, dann kennen wir uns Publikum.
00:50:29: Die haben da nirgendwo gesessen und mich zuhause geklappt.
00:50:32: Das war eine schöne Zeit da!
00:50:35: Da haben wir schon derzeit gespielt.
00:50:37: Ist das dann ein Seelenort für dich?
00:50:38: Das ist nämlich immer so.
00:50:39: die Frage, die man dann gibt es für dich einen Seelen- oder sogar musischen Ort, wenn man jetzt wirklich von Mose aus geht und Inspirationen gibt's so was für dich.
00:50:47: Also ganz viel aus dem Süßlerwenksel, wie gesagt auch zum Beispiel ein Schachten.
00:50:51: Ja, Schachten hat eine Sonderstellung.
00:50:56: Ein Schachten, da muss man unbedingt sein.
00:50:59: Möglichst allein.
00:51:01: Möglichs zu verschiedenen Jahreszeiten am Schönen im Herbst und auch zu verschiedenen Zeiten, Uhrzeiten.
00:51:08: Ein Schachten ist in der Früh, wenn es so läuft, ganz schön.
00:51:12: Schöner wie auf Nacht.
00:51:14: Aber in der Führ, wenn er neblig ist ... Das war schon mal ganz früh im Wald, habe ich mir geschrieben.
00:51:19: Die Luft lag gerade ganz gut.
00:51:21: Wenn Baum im Nebeläch verschwimmen und die letzten Sterne schämen.
00:51:25: So!
00:51:26: ist der Schachen.
00:51:27: Und diese Stimmung kann man aufnehmen, da muss man statt sein.
00:51:30: Das braucht man sonst nicht so ein.
00:51:32: Da braucht man nicht da und drin, sondern einfach mal hinsitzen und statt
00:51:36: sein.".
00:51:37: Das habe ich auch immer gesagt, statt sein ist mehr als nichts so.
00:51:41: Und das finde ich doch ganz wichtig!
00:51:43: Aber es gibt dann ja wie bei uns der Eifedurm, das Wiesel, das war unser Speilblatt.
00:51:49: Da waren wir täglich um und natürlich Temmestieren.
00:51:55: Der Treffpunkt meiner Frau, wie wir so Freunde waren und heimlich miteinander gegangen sind.
00:52:01: Da haben wir auf der Himmelstürm getroffen, weil sie da oben geltet müssen zum Hannismax am Wilhelm.
00:52:06: Das war das Schöne.
00:52:07: Und da haben wir uns ein heimlicher Treffpunkt.
00:52:11: Also das hat heute noch für mich ... Wenn man da über die Stürme nach Luchwurfen auf den Maus vergeben wird, dann haben wir jetzt auch auf der Stürmel getroffen.
00:52:19: Aber so direkt einen Ort, wo ich sage, ausser daheim Ich muss dazu sagen, ich bin auch kein Urlaubsfahrer.
00:52:28: Also, ich fahre ganz ungern in den Urlaub und da braucht es viel Überredung.
00:52:33: Meine Frau fährt gerne im Urlaub.
00:52:34: Ah,
00:52:34: na schau her!
00:52:36: Ich fahr zwar dann noch weit mit und hab mir nachher auch weit gefahren aber ich selber, wenn ich wegfahre, dann lau'n ich ihn im Urlaub.
00:52:43: Mir geht es ehrlich gesagt genau so.
00:52:45: Aber bei mir ist eher die Überzeugung, dass man gerne daheim riecht und mich hat, dass das für mich dreihundertfünf bis sechste Tage im Jahr passt ... Und dann nicht in Depressionen verfolgen, wenn diese sieben Tage im Jau, vierzeitage im Jahr rumhandt?
00:52:57: Also Urlaub fahre ich noch nie.
00:52:59: Und da arrangieren wir uns dann mittlerweile hemmereische.
00:53:04: Ich sage aber ganz boshaft alles, als ob die Grenze einer Weltreise ist, Birnbach!
00:53:09: Zum Kuhren quasi so ein bisschen... Ja,
00:53:11: ich tue dann Ralfern Sie ist ja Wasserratz.
00:53:15: Das ist auch so.
00:53:15: was, geil!
00:53:16: Ich mag das Wasser in die Schuhe drin schon nicht.
00:53:20: Urlaub ist ein Thema... ich rein mit aber ich brauche es
00:53:23: nicht.
00:53:23: Du möchtest dann eher aktiv urlaub oder Säge?
00:53:25: Oder was möchtes du da und daheim einfach nur daheimebleiben?
00:53:29: Ja, ich habe noch eine Frage, die mich nördisch interessiert und zwar, es ist eigentlich fast schon mal Abschlussfrage wenn ich das richtig sage, du darfst nur nach einer Geschichte schreiben einen Theaterstück in deinem Leben.
00:53:42: Worum geht's?
00:53:44: Ich habe noch mal einen Traumcode, den haben wir aufgeschrieben.
00:53:47: Und zwar geht es um Folgendes, Bad Reichenhall.
00:53:50: Die kommen daran an mich heran, ob ich ein Theaterstück schreibe und so, ja das interessiert mir und ich fahre dann hin wie wir auch in Bad Rechenhall gehen, spende doch schon ein Theater!
00:54:04: Und zwar, gehts da irgendwie Salz?
00:54:07: oder wenn die von mir ein Theater Stickel waren, dann spenden die jetzt das Stück doch schon.
00:54:12: wo sie aber nicht weiß ist, dass der Salzbaron ist der Teufel und er hat einen Salz-Baron erlaubt wieder auf die Erde zu kommen wenn er ihm die Macht über das Salz gibt.
00:54:23: Das ist mir irgendwann eingefallen.
00:54:25: Und es ist ein Traum geworden!
00:54:28: Ich
00:54:31: bin gespannt.
00:54:31: ich hoffe das noch auf jeden Fall mächtig fällt.
00:54:34: Geschichten kämen von dir und Theaterstücke.
00:54:37: Und Gedichte, damit wir wirklich was haben für unsere Region, wo wir nicht nur gerührt sind sondern auch gerade in diesen Tagen ein bisschen aufgerüttelt?
00:54:45: Ja!
00:54:46: Manchmal sage ich mir, ich bin gar nicht so gut drauf wenn meine Gedichte die Welt-Situation treffen weil zum Teil habe ich es schon vor einigen Jahren geschwemmt.
00:54:56: Ich bin also nicht stolz darauf dass das leider jetzt auf einmal geht Aber die Situation hat noch nicht so geändert.
00:55:04: Schreiben wir von der Seele, obwohl ich genau weiß, ich ändere nichts damit.
00:55:08: Aber vielleicht denken andere auch so und schauen sie so oder sagen ja, so ist ... Ich will nix ändern aber manchmal ist es ja schon wohl wenn man drüber reden kann.
00:55:18: Ja.
00:55:19: Weißt du schön?
00:55:20: Ob's hilft, weiß ich nicht!
00:55:21: Aber mir helfts beim Schreiben.
00:55:22: Und mir helfts, weil wir darüber lesen dürfen.
00:55:24: Ja dann ist
00:55:26: das recht.
00:55:27: Danke fürs Gespräch.
00:55:29: Vielen Dank!
00:55:31: Ich hoffe, es wird noch ganz viel von dir kommen und ich wünsche dir und deiner Frau und der ganzen Familie eine wunderbare Zeit.
00:55:38: Danke, das finde ich auch.
00:55:41: In der heutigen Zeit kann man die gute Zeit schon brauchen.
00:55:49: Das ist richtig...
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